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Radiosonde

Das Messgerät an einem Ballon übermittelt beim Aufstieg bis in etwa 30 Kilometer Höhe Luftdruck, Temperatur und Feuchtigkeit über einen eingebauten Sender zur Bodenstation.

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Das Messgerät, das an einem Ballon hängt, übermittelt beim Aufstieg mit einer Steiggeschwindigkeit von 300 Metern pro Minute bis in eine Höhe von etwa 30 Kilometern fortlaufend Luftdruck, Temperatur und Feuchtigkeit über einen eingebauten Sender zur Bodenstation. Dabei entsteht ein genaues Bild über den momentanen Zustand der einzelnen Luftschichten. Der Ballon trägt meist noch einen Reflektor aus Metallfolie zum Messen der Höhenwinde mit Radar. Radiosondenaufstiege werden zweimal täglich (um 0 und 12 Uhr UTC) an über 700 Stationen durchgeführt.
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Quelle: Thomas Pajot / de.fotolia.com