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Sommer oder Schauer? Dieses Wochenende teilt Deutschland in zwei Wetterzonen

Autor
wetter.net Redaktion
13. Juni 2026·02:42 Uhr
4 Min. Lesezeit
Aktuellohne Kategorie
Sommer oder Schauer? Dieses Wochenende teilt Deutschland in zwei Wetterzonen

​Das Wochenende bringt eine markante Zweiteilung der Wetterlage. Feuchte Meeresluft lenkt vor allem in den Landesteilen nahe Nord- und Ostsee sowie im östlichen Binnenland wiederholt Schauerstaffeln heran. Weiter nach Süden und Südwesten setzt sich dagegen häufiger trockene und wärmere Luft durch. Ab der Wochenmitte steigt das Temperaturniveau deutlich, bevor zum Donnerstag neue Gewitterzellen von Westen her an Bedeutung gewinnen.

Samstag: Unruhiger Start im Norden der Republik, freundlicher Frühsommer im Süden

Am Samstag liegt Deutschland zwischen kühlerer Meeresluft und deutlich wärmerer Luft im südlichen Landesteil. In den Regionen zwischen Nordseeküste, Ostseeraum, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen ziehen viele Wolkenfelder durch. Aus ihnen entwickeln sich immer wieder Schauer. Punktuell reicht die Labilität der Atmosphäre auch für Gewitter.

Weiter zur Landesmitte hin fällt die Schauerneigung geringer aus. Dort sind zwar zeitweise Wolken unterwegs, Regen bleibt aber eher die Ausnahme und tritt nur vereinzelt auf.

Deutlich freundlicher verläuft der Tag in Bayern, Baden-Württemberg, dem Saarland, Rheinland-Pfalz sowie im südlichen Hessen. Dort zeigt sich die Sonne längere Zeit, und die meisten Orte bleiben trocken. Entsprechend groß sind die Temperaturunterschiede: Direkt am Meer werden nur etwa 15 Grad erreicht. In vielen Regionen Deutschlands pendeln sich die Höchstwerte um 20 Grad ein. In der wärmsten Zone entlang des südwestdeutschen Rheintals sind bis zu 28 Grad möglich.

Meteorologisch auffällig bleibt der Wind. Er kommt aus westlichen bis nordwestlichen Richtungen und frischt spürbar auf. Zeitweise treten kräftige Böen auf. Besonders im Umfeld der deutschen Seegebiete und auf exponierten Gipfeln kann der Wind stürmische Stärke erreichen.

Nacht zum Sonntag: Schauerluft hält sich im Norden und Osten

In der Nacht auf Sonntag bleibt die feuchte Luftmasse über den nördlichen und östlichen Bundesländern wetterbestimmend. Der Himmel ist dort häufig dicht mit Wolken bedeckt, und immer wieder ziehen Schauer durch. Über dem Seeumfeld kann sich örtlich auch ein Gewitter bilden.

Ganz anders präsentiert sich die Nacht im äußersten Südwesten. Dort lockert die Bewölkung stärker auf, gebietsweise wird es klar, und Regen spielt kaum eine Rolle. Die Temperaturen sinken auf Werte zwischen 13 und 8 Grad.

Die Wetteraussichten:

Sonntag: Weitere Schauer im Nordosten, mehr Ruhe im Süden

Am Sonntag setzt sich das wechselhafte Wetter im Bereich von Norddeutschland und im östlichen Drittel fort. Dort entstehen bei zeitweiliger Bewölkung erneut Schauer, vereinzelt auch Gewitter. In den mittleren Landesteilen sowie nahe der Alpen tauchen zwar ebenfalls Wolken auf, doch Niederschlag bleibt selten.

Von Baden-Württemberg über Bayern bis in Teile von Rheinland-Pfalz und Südhessen überwiegt trockenes Wetter mit freundlichen Abschnitten. Die Höchstwerte liegen bei etwa 18 Grad in den kühleren nördlichen Regionen und erreichen bis zu 26 Grad im südwestlichen Rheingebiet sowie am Hochrhein. Der Wind bleibt frisch und kommt aus westlichen bis nordwestlichen Richtungen. Im Küstenumfeld, in höheren Lagen und bei Gewittern sind stürmische Böen möglich.

Montag: Restliche Schauer im nördlichen Deutschland, mehr Sonne im Südwesten

Zu Beginn der neuen Woche ziehen vom Meeresumfeld bis in die mittleren Landesteile noch dichtere Wolkenfelder durch. Einzelne Schauer sind möglich, fallen aber meist nur schwach aus. Im östlichen Landesteil kann sich vereinzelt ein Gewitter bilden.

Südlichere und südwestliche Regionen bekommen dagegen längere sonnige Phasen. Dort bleibt es vielerorts niederschlagsfrei. Die Temperaturspanne reicht von etwa 17 Grad im kühleren Norden bis 25 Grad in den wärmsten Flusstälern des Südwestens. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Nordwest bis West. In Nord- und Ostdeutschland kann er zeitweise kräftiger werden, an besonders offenen Küstenabschnitten sind stürmische Böen möglich.

Dienstag: Spürbare Wetterberuhigung, nur im Norden einzelne Schauer

Am Dienstag zeigt sich die Atmosphäre deutlich stabiler. In den nördlichen Bundesländern bilden sich tagsüber Quellwolken, aus denen örtlich Schauer fallen können. Vereinzelt ist auch ein Gewitter dabei.

In großen Teilen der Republik bleibt es hingegen sonnig oder heiter und trocken. Die Temperaturen steigen auf etwa 21 Grad im Norden. Im wärmsten Abschnitt des südwestdeutschen Rheingrabens sind bis zu 30 Grad möglich. An den Meeresküsten dämpft der Einfluss des Wassers die Erwärmung. Der Wind weht schwach bis mäßig und kommt meist aus Südwest.

Mittwoch: Feuchtere Luft im Norden, sommerliche Wärme im Südwesten

Am Mittwoch erreicht eine dichtere Wolkenzone die nördlichen Landesteile. Dort fällt zeitweise schauerartiger Regen, und einzelne Gewitter können eingelagert sein.

In den übrigen Regionen setzt sich überwiegend trockenes Wetter durch. Die Sonne scheint häufig, und die Luft erwärmt sich deutlich. Die Höchstwerte liegen bei etwa 23 Grad im Norden. Im Südwesten sind bis zu 33 Grad möglich. Der Wind kommt schwach bis mäßig aus Südwest bis West.

Donnerstag: Erst sonnig, später Gewitterentwicklung von Westen

Der Donnerstag beginnt in vielen Regionen freundlich, sonnig und trocken. Im Laufe des Nachmittags steigt jedoch in den westlichen und nordwestlichen Landesteilen die Gewittergefahr deutlich an. Dort bilden sich kräftige Schauer und Gewitter, lokal mit Unwetterpotenzial.

Die Temperaturen erreichen im Norden etwa 26 Grad. Direkt am Meer bleibt es bei Wind vom Wasser her kühler. Im Südwesten werden erneut bis zu 33 Grad erwartet. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Südwest bis West. In kräftigen Gewitterzellen sind Sturmböen möglich.

Freitag: Gewittrige Luftmasse mit Schwerpunkt in der Südosthälfte

Am Freitag setzt sich die sehr warme bis heiße Witterung fort. Besonders in der südöstlichen Hälfte Deutschlands können sich gebietsweise Schauer und teils kräftige Gewitter entwickeln.

Im nordwestlichen Landesteil nimmt dagegen der Hochdruckeinfluss zu. Dort macht sich gemäßigtere Meeresluft bemerkbar, wodurch das Wetter tendenziell ruhiger und weniger heiß ausfällt.

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