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Jetzt erstmal einen Schwung Schafskälte... Aber der Trend zeigt das Sommer-Wetter in Deutschland. Ob's aber zum Sommermärchen reicht???

Autor
wetter.net Redaktion
10. Juni 2026·02:30 Uhr
3 Min. Lesezeit
Aktuellohne Kategorie
Jetzt erstmal einen Schwung Schafskälte... Aber der Trend zeigt das Sommer-Wetter in Deutschland. Ob's aber zum Sommermärchen reicht???

Zur Wochenmitte bleibt Deutschland unter dem Einfluss maritim geprägter, vergleichsweise kühler Luftmassen. Diese Konstellation führt zu einer wechselhaften und störanfälligen Wetterlage. Im Tagesverlauf entstehen vielerorts Quellwolken, aus denen sich wiederholt Schauer entwickeln. Zwischen den Niederschlagsphasen sind jedoch auch freundliche Abschnitte möglich. Im Westen sowie im nordwestlichen Bundesgebiet und punktuell auch in der westlichen Landesmitte können sich einzelne Gewitterzellen ausbilden. Diese bleiben meist kurzlebig, sind jedoch lokal in der Lage, innerhalb kurzer Zeit Niederschlagsmengen um 15 l/qm zu erzeugen. Zusätzlich ist kleinkörniger Hagel nicht völlig auszuschließen. 

Im Bereich der südöstlichen Alpenregion hält sich zunächst noch ein zusammenhängendes Niederschlagsfeld. Dieses verlagert sich im Verlauf weiter in Richtung der östlichen Alpen und verliert dort erst allmählich in der Nacht an Intensität. Die Höchstwerte liegen zwischen 15 Grad in höheren Mittelgebirgslagen und etwa 21 Grad in den wärmeren Niederungen im Osten und Südosten. Der Wind weht schwach bis mäßig aus westlichen bis südwestlichen Richtungen und frischt in Schauer- und Gewitterumfeldern zeitweise spürbar auf.

Nacht zum Donnerstag: Rückgang der Schaueraktivität Mit dem Ende der Tageserwärmung nimmt die dynamische Entwicklung deutlich ab. Die Schauer werden seltener und ziehen sich zunehmend zurück. An den Küsten können weiterhin einzelne Niederschlagszonen durchziehen, während an den Alpen anfangs noch letzte Regenfälle auftreten. In weiten Teilen des Landes lockert die Bewölkung zeitweise auf, wodurch längere trockene Abschnitte entstehen. Die Temperaturen sinken auf 10 bis 4 Grad. In geschützten Muldenlagen der Mittelgebirge ist es entsprechend frisch.

Die Wetteraussichten:

Donnerstag: Wechselhaft mit erneut auflebender Niederschlagsaktivität 

Nach einem zunächst häufig trockenen Start verdichtet sich die Bewölkung im Tagesverlauf erneut. Auslöser ist ein heranziehender Tiefausläufer vom Atlantik. In der Folge bilden sich verbreitet Schauer, regional auch einzelne Gewitter. Dabei besteht im Norden und Osten ein geringes Potenzial für kräftigere Entwicklungen. Dort sind punktuell Starkregenereignisse um 15 l/qm in kurzer Zeit sowie kleinkörniger Hagel nicht ausgeschlossen. Im Tagesverlauf erreicht der Niederschlag auch die westlichen Landesteile. Die Temperaturen bewegen sich zwischen 15 und 20 Grad. Der Wind weht schwach bis mäßig aus südlichen bis südwestlichen Richtungen, an der Küste zeitweise auffrischend. 


Freitag: Geteiltes Wetterbild zwischen Nord und Süd 

Die ostwärts abziehende Niederschlagszone hinterlässt im Norden weiterhin eine feuchte und labil geschichtete Luftmasse. Dort treten erneut zahlreiche Schauer auf, die regional auch länger anhalten können. Im Süden bleibt es dagegen überwiegend ruhig und meist trocken, lediglich vereinzelt entwickeln sich kurze Schauer. Die Temperaturen erreichen Werte zwischen 14 und 22 Grad, mit den höchsten Werten in den südwestlichen Niederungen des Landes. Der Westwind frischt mäßig bis frisch auf und kann in küstennahen sowie exponierten Mittelgebirgslagen zeitweise stark böig auftreten. In den Küstengewässern besteht zudem eine geringe Wahrscheinlichkeit für einzelne stürmische Böen um Stärke 8 aus südwestlichen bis westlichen Richtungen.


Samstag: Übergang zu stabileren Bedingungen von Südwesten 

Im Norden und Nordosten dominieren zunächst noch dichte Wolkenfelder mit einzelnen Schauern. Im Tagesverlauf setzt sich jedoch zunehmend trockenere Luft durch. Von Südwesten her breiten sich freundlichere Wetterbedingungen mit längeren sonnigen Abschnitten in die Landesmitte aus. Dort bleibt es meist trocken. Die Temperaturen steigen auf 19 bis 27 Grad. An den Küsten sorgt ein lebhafter Westwind für spürbare Abkühlung, wobei auf exponierten Abschnitten zeitweise stürmische Böen auftreten können. 


Sonntag: Markante Nord-Süd-Trennung 

Während der Norden weiterhin unter dem Einfluss feuchter Atlantikluft steht und zeitweise Regen erhält, zeigt sich der Süden überwiegend sonnig und trocken. Die Temperaturspanne fällt deutlich aus: Im Norden und Nordosten werden 19 bis 24 Grad erreicht, im Süden und Südwesten dagegen 25 bis 31 Grad. An den Küsten bleibt ein lebhafter Westwind aktiv, exponiert sind erneut einzelne stürmische Böen möglich. 


Montag: Sommerliche Wetterphase setzt sich durch 

Zu Wochenbeginn dominiert über weiten Teilen Deutschlands Hochdruckeinfluss. Häufig zeigt sich die Sonne, und es bleibt überwiegend trocken. Lediglich im Bergland sowie im Alpenvorland bilden sich am Nachmittag und Abend einzelne Schauer und Gewitter. Die Temperaturen steigen auf 21 bis 31 Grad. Der Wind weht schwach bis mäßig aus nordwestlichen Richtungen. 


Dienstag: Zunehmend labile Sommerluf

Nach einem meist freundlichen Start nimmt die atmosphärische Instabilität im Tagesverlauf zu. In der Folge entstehen verbreitet Schauer und teils kräftige Gewitter. Diese können regional mit Starkregen, stürmischen Böen und erhöhter Blitzaktivität einhergehen. Die Temperaturen bleiben auf sommerlichem Niveau.

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